
Anleitung, 1:35 M11-Belagerungshaubitzenmodell, 3D-gedruckter Bausatz, Skoda M.11-Mörser
Die 30,5 cm M.11 Belagerungshaubitze (auch Škoda 305 mm Haubitze oder M.11-Mörser genannt) mit den Typen M.11, M.11/16 und M.16 war ein Geschütz der Festungsartillerie der österreichisch-ungarischen Armee. Sie wurde in der Zwischenkriegszeit von der tschechoslowakischen (als 30,5-cm-Moždíř vz. 11) und jugoslawischen Armee und im Zweiten Weltkrieg von der deutschen Wehrmacht eingesetzt. Dieses Modell ist eine M11-Variante, entwickelt vom Studio ModellbauRay.

Die Waffe wurde in drei Teilen von einem 100 PS starken und 15 Tonnen schweren Austro-Daimler M 12 Artillerieschlepper transportiert. Sie konnte in Rohr-, Lafetten- und Feuerplattformladungen zerlegt werden, von denen jede einen eigenen Anhänger hatte. Sie konnte in etwa 50 Minuten zusammengebaut und feuerbereit gemacht werden. Der Mörser konnte zwei Arten von Granaten abfeuern, eine schwere panzerbrechende Granate mit einem Zeitzünder und einem Gewicht von 384 kg sowie eine leichtere, 287 kg schwere Granate mit einem Aufschlagzünder. Die leichte Granate konnte einen 8 Meter breiten und 8 Meter tiefen Krater erzeugen und ungeschützte Infanterie in bis zu 400 m Entfernung töten. Die Waffe erforderte eine Besatzung von 15–17 Mann und konnte 10 bis 12 Schuss pro Stunde abfeuern. Nach dem Abfeuern kehrte sie automatisch in die horizontale Ladeposition zurück.

Die Turmkuppel einer der Antwerpener Festungen wurde während der Belagerung von Antwerpen im Jahr 1914 von einer 30,5 cm großen Granate getroffen und gespalten. Dieser Turm befindet sich im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien.














































